Meine Favoriten in Gold
 
 
Generell kleine, möglichst alte Münzen, zwischen 1 und 10g.
Klein, damit man sie unauffällig zwischen andere gültige Münzen im Geldbeutel verstecken kann (im Falle eines Goldverbots will man sie vielleicht außer Landes bringen, um dort einen guten Tauschkurs zu erhalten). Außerdem sind kleine Münzen für Fälschungen weniger lohnenswert. Dosierbarkeit ist besser als bei größeren Stücken. Alt ebenfalls wegen höherer Fälschungssicherheit und damit als Erbstück vom Uropa deklarierbar (Goldverbot). Interessant könnten auch modernere Münzen und Medaillen mit geringer Auflage sein, Sammlungen modernerer Numismatik. Immer wieder kommt man günstig an kleine Sammlungen, die von MDM und ähnlichen Anbietern zu Apothekenpreisen an unerfahrene Sammler verkauft wurden. (Bei früheren Goldverboten wurden Bullionmünzen = Anlagemünzen und Barren erfasst, nicht jedoch Schmuck und Sammlermünzen). Weitere entscheidende Argumente für kleines Gold könnten mir als Anstiftung zur Steuerhinterziehung ausgelegt werden…
Zwischenzeitlich kommt noch ein weiteres wichtiges Argument für die Entscheidung für möglichst kleine Stücke hinzu:
Bereits in 2011 wurden Anstrengungen unternommen, die anonyme Barverkaufsgrenze von 15.000 Euro auf 1.000 Euro zu reduzieren.
Dazu ist es in 2012 dann doch nicht gekommen. Nachdem aber in den USA diese Grenze bei 600 Dollar liegt, in Italien und meines Wissens in Schweden bei ganzen 100 Euro, kann man in absehbarer Zeit damit rechnen, dass auch in Deutschland die Grenze fällt.
Was heißt das nun für die Gebindegrößen?
Ein Krügerrand kostet derzeit ca. 1.100 Euro. Bei einer Grenze von 1.000 Euro wäre dieser durch einen Händler nur noch gegen namentliche Benennung und Identifizierung mit Personalausweis veräußerbar.
Angenommen, Sie wollten einige Krügerränder an einen Händler verkaufen und wünschten einen Ankaufsbeleg hierfür, weil Sie den Nachweis der Kapitalherkunft für die Finanzierung einer z. B. Immobilie bräuchten, dann wären diese Münzen für den Händler nur noch an Kunden verkaufbar, die mit der Identifizierung einverstanden sind. Wenn die Möglicheit eines Goldverbotes besteht, wer wird dann unter diesen Bedingungen einen Krügerrand kaufen wollen? Werden die Leute nicht lieber eine Münze bevorzugen, die sie anonym erhalten können, weil sie unter der Grenze liegt? Und welche Münzen wird ein Händler im Ankauf bevorzugen und besser bezahlen? Die, die er problemlos anonym und schnell weiterverkaufen kann oder die, die wie Blei im Tresor liegen?
 
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