Anonymität
 
In Deutschland und in den USA gab es im letzten Jahrhundert ein Goldverbot. Da in absehbarer Zeit mit dem Zusammenbruch des Dollars und des Euros zu rechnen ist, und die Währungen eigentlich nur gegen das Vertrauen ihrer Nutzer crashen können (da sie eh aus Nichts erschaffen werden und beliebig ausgedehnt werden könnten) wird diskutiert, dass wieder eine gold(teil)gedeckte Währung eingeführt werden könnte, um das Vertrauen der Bevölkerung für die neue Währung zu gewinnen. Für diesen Fall heißt es, wäre zu befürchten, dass die Regierung alles Gold einzuziehen versucht (durch Zwangsankäufe gegen einen schlechten Kurs). Goldbesitzer wird sie ermitteln, indem sie die Bankschließfächer versiegelt und anhand der Bank- und  Internet-, Edelmetallhändler-, Ebay- und Überweisungs-Aufzeichnungen feststellt, wer Gold gekauft hat.
 
Goldschmuck fiel übrigens nicht unter das Goldverbot.
 
Große (1oz) Münzen sind bei der Ausfuhr aus dem Land auffälliger (unter dem Scanner) als kleine Münzen, daher eher auf kleine Einheiten ausweichen.  (Sovereign, Vreneli usw.)
Anonymer Einkauf geht nur bar und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben u. a. nur für Einkäufe unter 15.000 Euro. Ganz Vorsichtige schreiben Briefe und meiden Fax, Telefon und Email.
Wie beim Bargeld wünschen wir uns die Möglichkeit, mit unserem versteuerten Eigentum ohne äußere Gängelung und Bevormundung freie Entscheidungen zu treffen. Anonymität ist also nicht nur im Hinblick auf ein denkbares Goldverbot wichtig. Daher ist beim Einkauf schon auf die eventuellen Gegebenheiten beim Verkauf in der Zukunft zu achten. Angesichts des Steigerungspotentials der Edelmetalle gegenüber dem Geld und angesichts möglicher diesbezüglicher Gesetzesänderungen kann auf die kleine Stückelung gar nicht genug hingewiesen werden. Z. B. Kaufe ich nur kleine Goldgebinde an, da ich größere Einheiten nur gegen namentliche Rechnung weiterverkaufen kann. Und die meisten Kunden wünschen das genau nicht.